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Aktuelles

 

Im Jahresprogramm 2018 finden Sie die aktuellen Termine
der kirchenmusikalischen Veranstaltungen in der Steinfelder Basilika
für das neue Jahr 2018.

Wenn Sie uns bei der Finanzierung der Orgelvespern und Vesperkonzerte unterstützen möchten, finden Sie hier nähere Informationen:
http://www.gdg-steinfeld.de/de/steinfeld/basilika-chor/freundeskreis/

 Meine eigenen Konzerttermine finden Sie hier.

  

Kleines Orgelkonzert
Donnerstag, 14. Juni 2018, 20 Uhr

Am Donnerstag, 14. Juni 2018, findet um 20 Uhr in der Steinfelder Basilika das nächste „Kleine Orgelkonzert“ mit dem Steinfelder Basilikaorganisten Andreas Warler statt.
Die "Kleinen Orgelkonzerte" finden, anders als die großen Orgelvespern, abends um 20 Uhr an unterschiedlichen Wochentagen auf das Jahr verteilt statt. Für den Organisten an der Basilika sind sie Gelegenheit, kleine, fast vergessene Schätze der Orgelmusik genauso aufzuführen wie die berühmteren Werke. Eine ausführliche inhaltliche Einführung ist Bestandteil des Programms. Sofern die Besucherzahlen es zulassen, gibt es während des Konzertes die Möglichkeit, das Spiel des Organisten von der Empore der Basilika zu verfolgen.

Der Eintritt ist frei(willig). 

 

Orgelvesper
Sonntag, 24. Juni 2018, 16 Uhr

Programm

Am Sonntag, 24. Juni 2018, findet um 16 Uhr in der Steinfelder Basilika die nächste Orgelvesper statt.
Der Organist und Kantor an der evangelischen Hauptkirche St. Vicelin in Neumünster, Herr Dr. Karsten Lüdtke, ist der Ausführende dieser Orgelvesper.
Er wird an der historischen König-Orgel Werke norddeutscher Komponisten (Bach, Bruhns, Buxtehude) sowie von Mendelssohn Bartholdy zu Gehör bringen.

Der Eintritt zu den sonntäglichen Vesperkonzerten ist generell frei,
um aber die entstehenden Kosten zu bestreiten wird eine Spende in Höhe von wenigstens 5 Euro erbeten.

Dr. Karsten Lüdtke studierte Orgel an den Musikhochschulen in Münster, Köln und Stuttgart bei Birgita Mieze, Winfried Berger, Peter Neumann und Jon Laukvik. Außerdem studierte er in Köln ev. Kirchenmusik und Instrumentalpädagogik, so­wie Musikwissen­schaft, Germanistik und Philosophie. Er nahm mehrfach an inter­nationalen Meisterkursen u. a. bei Ewald Kooiman, Luigi Tagliavini, Stefano Inno­ccenti und Michael Radulescu teil. Seine musikalischen Examina sind die künstle­rische Reifeprüfung Orgel, die staatl. Musiklehrerprüfung und das A-Examen für ev. Kirchenmusik. Im Sommer 2004 promo­vierte er in Musikwissenschaft an der Universität Köln. Seine Dissertation „Con la sudetta sprezzatura – Tempomodifi­kation in der italienischen Musik der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts“ ist im Verlag Bosse/Bärenreiter erschienen und findet internationale Würdigung.
Im November 2001 gewann er bei dem internationalen Orgelwettbewerb „Premio Batti­paglia“ in Süditalien den ersten Preis und den Publikumspreis; zudem wurde ihm die „Medaglia del Senato della Repubblica“ verliehen.
Nach langjährigen kirchenmusikalischen Tätigkeiten in Köln und Neuwied ist Karsten Lüdtke seit 2012 Kantor und Organist der Vicelinkirche, der Hauptkirche der Stadt Neumünster und Leiter des Bachchores Neumünster. Neben der Arbeit mit dem Bachchor am großen oratori­schen Repertoire liegt hier ein Akzent auf der Entwicklung eines dezidiert kirchenmusikalisches Profils an der Vicelinkirche durch die Musik im Gottesdienst und in den Konzertreihen „Musikali­sche Vespern“ in der Gesprächskonzertreihe „Die großen Bachwerke plus ...“ und in den Konzertrei­hen an den Kar- und Ostertagen sowie in der Pfingstwoche. Vor allem seit dem Bruhnsjahr 2015 widmet sich Karsten Lüdtke besonders gerne der norddeutschen Barockmusik, so führte er 2015 das Gesamtwerk von Bruhns inclusive seiner faszinierenden Kantaten auf und spielte vor kurzem seine Orgelwerk für den Verlag Motette ein.
Karsten Lüdtke konzertiert regelmäßig im In- und Ausland.

 

Abendliche Orgelmeditation
Donnerstag, 5. Juli 2018, 20 Uhr

Am Donnerstag, 5. Juli, findet um 20 Uhr in der Steinfelder Basilika wieder eine „Abendlichn Orgelmeditatien“ statt. Gegenstand dieser „Orgelmeditationen“ sind ausgewählte, meist biblische Themen, die von der Steinfelder Pastoralreferentin Alice Toporowsky vorgetragen werden. Zu diesen Texten improvisiert der Steinfelder Basilikaorganist Andreas Warler auf der berühmten König-Orgel der Basilika. Für den Zuhörer entsteht so eine bewegende Verbindung zwischen Texten und Musik. Die Erfahrung des Textes wird musikbildnerisch verstärkt, und die Musik geht im wahrsten Wortsinne „unter die Haut“. So erleben die Besucher in der Basilika einen an Sinn und Geist reichen musikalischen Abend - und auch die Gelegenheit zu einer möglicherweise ganz neuen Erfahrung des christlichen Glaubens.
Der Eintritt ist frei(willig). 
 

 

INTERNATIONALER ORGELSOMMER

Eröffnungskonzert
Sonntag, 8. Juli 2018, 16 Uhr
 

Programm

Zum dritten Mal findet in der Steinfelder Basilika der „INTERNATIONALE ORGELSOMMER“ statt. Am Sonntag, 8. Juli, eröffnet der Steinfelder Basilikaorganist diese besondere Konzertreihe, in der international bekannte und prämierte Organisten aus allen Teilen der Welt jährlich in Steinfeld musizieren.

In diesem Jahr kommen folgende Organisten nach Steinfeld, um an der historischen König-Orgel zu konzertieren:

Am 22. Juli Genzoh Takehisa  aus Tokio (Japan),
am 5. August Frantisek Vanicek aus Letohrad (Tschechien),
am 12. August als Abschlusskonzert des „Orgelmarathons Eifel“ der Kantor an der Frauenkirche Dresden, Matthias Grünert,
am 19. August Jonathan Dimmock aus San San Francisco (USA),
am 2. September Jan Van Mol aus Mechelen (Belgien).

In seinem Eröffnungskonzert gedenkt Andreas Warler des 333. Geburtstages Johann Sebastian Bachs und wird ausschließlich große Werke des Thomaskantors spielen. Im Mittelpunkt stehen die drei großen Praeludien und Fugen in C-Dur, die in drei verschiedenen Schaffensperioden komponiert wurden und an denen man die musikalische Entwicklung Johann Sebastian Bachs verfolgen kann.

Ferner kommen die sechs bekannten und beliebten Schübler-Choräle, das selten gespielte Trio in d-Moll sowie eines der schönsten Choralvorspiele Bachs „Schmücke dich, o liebe Seele“ zu Gehör.

Der Eintritt zu den sonntäglichen Vesperkonzerten ist generell frei,
um aber die entstehenden Kosten zu bestreiten wird eine Spende in Höhe von wenigstens 5 Euro erbeten.

Andreas Warler, 1965 in Baasem/Eifel geboren, eignete sich in seiner Jugend das Orgelspiel in autodidaktisch an.
Sein Weg führte ihn zum Theologiestudium nach Passau, wo der dortige Domorganist Walther R. Schuster (†1992) seine besondere Begabung entdeckte und ihn durch Privatunterricht förderte . Dieser übertrug ihm an der größten Domorgel der Welt das vertretungsweise Orgelspiel in Gottesdiensten und innerhalb von Domführungen.
Das Studium der Kirchenmusik begann Andreas Warler 1989 an der Kirchenmusikschule St.-Gregorius-Haus in Aachen. Zugleich wurde er zum Organisten an der Basilika Steinfeld berufen, die eine der bedeutendsten historischen Barockorgeln des Rheinlandes besitzt (Balthasar König, 1727, III/35). Als Schüler von Viktor Scholz (Orgel) und dem Aachener Domorganisten Norbert Richtsteig (Improvisation) legte er schon nach drei Jahren 1992 das kirchenmusikalische B-Examen mit »sehr gut« in Orgelliteraturspiel und Improvisation ab.
Seit 1992 ist er Organisator und künstlerischer Leiter der »Steinfelder Vesperkonzerte«.
1996 hielt er sich zu einem Intensivstudium bei Prof. Craig Cramer an der »University of Notre Dame« in den USA auf.
Seit 2014 führt er im Rahmen von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen des Bistums Aachen Kurse für Improvisation und liturgisches Orgelspiel durch.
Bislang spielte er elf CDs an der König-Orgel der Basilika Steinfeld ein - u.a. auch zusammen mit Chor- und Orchester an der Basilika Steinfeld - und wirkte in vielen Rundfunk- und Fernsehproduktionen des WDR (u.a. »Weihnachten International«, Film »Der junge Beethoven«, Dokumentation »Wanderlust«) und des Belgischen Rundfunks RTBF mit.
Konzerte führten ihn seither durch Deutschland
(u. a. Aachen, Altenburg, Altenberger Dom, Bad Säckingen, Berlin, Bielefeld, Bonn, Burghausen, Donaueschingen, Dorsten, Duisburg, Düsseldorf, Garmisch-Partenkirchen, Grevenbroich, Harsewinkel, Horb am Neckar, Kaiserslautern, Kempen, Korschenbroich, Krefeld, Maria Laach, Mittenwald, Mönchengladbach, München, Neuss, Nürnberg, Ottobeuren, Rheda-Wiedenbrück, Rheinberg, Siegburg, Singen, Stuttgart, Wesel, Wuppertal sowie die Kathedralen in Bamberg, Fulda, Paderborn und Trier), Belgien, Großbritannien, Island, Italien, Litauen, Luxemburg (Kathedrale), Niederlande, Österreich, Schweden, Schweiz und die USA.

Er wurde als Gastorganist zu berühmten Orgelfestivals eingeladen: 2004 nach Laufen (Schweiz), 2006 zum »Internationalen Orgelsommer« nach Reykjavik (Ísland) und zum »Christopher Summer Festival 2006« nach Vilnius (Litauen), 2009 nach Bastogne (Belgien), 2010 zum »Internationalen Orgelsommer« der Kathedrale von Haarlem (Niederlande). 2012 erneut zum »Internationalen Orgelsommer« nach Reykjavik (Ísland). 2013 und 2016 nach San Diego (Kalifornien, USA).

 

Chorkonzert mit dem
TRINITY COLLEGE CHOIR CAMBRIDGE
Mittwoch, 11. Juli 2018 um 19.30 Uhr

Ein musikalischer Höhepunkt erwartet die Besucher in der Basilika Steinfeld am Mittwoch, 11. Juli um 19.30 Uhr. Denn dann tritt der mehrfach ausgezeichnete Trinity College Choir aus Cambridge unter Leitung von Stephen Layton auf. 

Auf dem Programm stehen folgende Werke: 

Giovanni Pierluigi da Palestrina (c. 1525–94): Exsultate Deo
William Byrd (c. 1540–1623): O Lord, make thy servant
Thomas Tallis (1505–1585): Salvator mundi
Tomás Luis de Victoria (c. 1548–1611): Ave Maria
Robert Parsons (ca. 1535–1571/2): Ave Maria
Orgel: Johann Sebastian Bach (1685–1750): An Wasserflüssen Babylon, BWV 653
Arvo Pärt (* 1935): Bogoróditse Djévo
John Tavener (1944–2013): Mother of God, here I stand
Victor Kalinnikov (1870–1927): Bogoróditse Dévo

Orgel: Johann Sebastian Bach (1685–1750): Nun danket alle Gott, BWV 657
Jaakko Mäntyjärvi (* 1963): O magnum mysterium
Eriks Ešenvalds (* 1977): The Heavens’ Flock
Einojuhani Rautavaara (1928–2016): Evening Hymn und Ekteniya of the Litany                         
Orgel: Johann Sebastian Bach (1685–1750): Fantasia super Komm, Heiliger Geist BWV 651
Herbert Howells (1892–1983): Take him, earth, for cherishing
Ralph Vaughan Williams (1872–1958): Gloria (von Messe in g-Moll)
Arnold Bax (1883–1953): This worldes joie   

Die lange Chortradition reicht bis in das 14. Jahrhundert zurück. Während des Semesters widmet sich der Chor besonders dem liturgischen Gesang mit einem breitgefächerten Repertoire aus der katholischen als auch aus der protestantischen Tradition. Die Konzertreisen in den Semesterferien führten den Chor zu Städten in Europa, USA, Kanada, Südafrika, Namibia, Simbabwe, Japan, Taiwan, Peru, Australien sowie nach Hongkong. Die umfangreiche Sammlung von CD-Aufnahmen wurden kürzlich mit einem „Gramophone“ Preis gekrönt. 

Stephen Layton ist Musikdirektor beim Trinity College, Cambridge und künstlerischer Direktor und Dirigent der „City of London Sinfonia“ an. Er ist Gründer und Direktor der „Polyphony“, zugleich Musikdirektor der „Holst Singers“. Er ist weltweit als Gastdirigent tätig. Als Meister der neuen Musik hat Stephen Layton neues Repertoire vieler Komponisten uraufgeführt und hat den „Gramophone Award“ in Großbritannien, den „Diapason d’Or“ in Frankreich, den „Compact Award“ in Spanien, den deutschen Musikpreis „ECHO“ sowie vier „Grammy“ Nominierungen in den USA erhalten.

Eintrittskarten zum Preis von 20 € sind im Klosterladen/Klostercafé, Hermann-Josef-Straße 4, 53925 Kall-Steinfeld erhältlich. Da das Konzert in Kooperation mit der Stadt Korschenbroich veranstaltet wird, ist es ferner möglich, Kartenbestellungen oder –reservierungen beim Kulturamt der Stadt Korschenbroich vorzunehmen:

Kulturamt Korschenbroich, Don-Bosco-Str. 6, 41352 Korschenbroich, kultur@korschenbroich.de, Tel.: 02161/613-107 oder -212

Der Choir of Trinity College Cambridge, vom Gramophone Magazin als fünftbester Chor unter den zwanzig besten der Welt ausgezeichnet, setzt sich aus rund 30 Chor- und zwei Orgelschülern - allesamt Studenten der Universität Cambridge - zusammen.
Die Chortradition des Colleges geht zurück auf einen reinen Männerchor im 14. Jahrhundert, als ehemalige Chormitglieder der Chapel Royal in King
ʼs Hall studierten, welches später Teil des Trinity Colleges wurde.
Musikdirektoren waren u.a. Charles Villiers Stanford, Alan Gray, Raymond Leppard und Richard Marlow. Weibliche Stimmen wurden erstmals in den 1980er Jahren durch Richard Marlow zugelassen, der damit neue Wege der Chormusik in Cambridge einschlug. Seit 2006 ist Stephen Layton Musikdirektor.
Während des Semesters singt der Chor hauptsächlich die Liturgie in der College Chapel, wobei das breitgefächerte Repertoire sowohl der katholischen wie auch der protestantischen Tradition verpflichtet ist. Außerhalb des Semesters war der Chor mit Programmen wie Bachs
Weihnachtsoratorium und Messe in h-Moll mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment in London, übertragen im BBC Radio, Haydns Nelson-Messe mit der City of London Sinfonia in Aldeburgh und Cambridge, Poulencs Gloria mit der Britten Sinfonia in der Norwich Cathedral und Händels Dettinger Te Deum mit der Academy of Ancient Music in London und Cambridge zu hören.
Die umfangreiche Diskografie des Chores beinhaltet u.a. Howells
Collegium Regale, ausgezeichnet in Australien mit der Limelight Aufnahme des Jahres 2016; Howells Requiem & andere Werke, gekrönt mit einem Gramophone Award 2012; und Beyond All Mortal Dreams, eine Zusammenstellung zeitgenössischer amerikanischer A-cappella-Musik, die für einen US-Grammy Award im Jahr 2012 nominiert wurde. Fünf Aufnahmen wurden für einen Gramophone Award nominiert, zwei davon im Jahre 2015: Northern Lights, eine CD mit Chormusik des lettischen Komponisten Ēriks Ešenvalds, sowie Kenneth Leightons Crucifixus & andere Werke.
Die jüngste Veröffentlichung ist Bachs
Messe in h-Moll und wurde von der Sunday Times als ‘wonderfully fresh and athletic’ gepriesen. Zu den jüngsten Einspielungen gehören David Briggs Mass for Notre Dame, gefeiert vom Gramophone Magazin als ‘one of the finest CDs of sacred choral and organ music you’ll ever hear’; Händels Chandos Anthems, vom Gramophone Magazin als eine der 50 besten Händel-Aufnahmen aller Zeiten ausgezeichnet; Chormusik von Charles Villiers Stanford; Bachs Weihnachtsoratorium; Baltic Exchange, Chormusik aus dem Baltikum; Brittens A Ceremony of Carols & St Nicolas; Händels Dettinger Te Deum; zeitgenössische Werke des polnischen Komponisten Pawel Lukaszewski; und Yulefest!, eine Zusammenstellung geistlicher und weltlicher Weihnachtsmusik, die alle beim Label Hyperion veröffentlicht wurden.
Umfangreiche Konzerttourneen führten den Chor nach Europa, in die USA, Kanada, Südafrika, Namibia, Zimbabwe, Japan, Taiwan, Hong Kong und Peru. Zu den jüngsten ausverkauften Auftritten in Nordamerika gehören Konzerte im
Rahmen der Nationalkonventen der American Guild of Organists und des Royal Canadian College of Organists. 2010 und jüngst 2016 unternahm der Chor eine einmonatige Tournee durch Australien.
Alle Gottesdienste aus der Trinity College Chapel werden live im Internet übertragen und können auf der Website des Chores wiedergegeben werden:
www.trinitycollegechoir.com. Ein durchsuchbares Archiv aus mehr als 4.000Musikstücken, die in den letzten Jahren live im Gottesdienst aufgenommen wurden, ist ebenfalls auf der Website verfügbar.

Stephen Layton
Stephen Layton ist einer der gefragtesten Dirigenten seiner Generation. Er wird oft als einer der bedeutendsten Vertreter der heutigen Chormusik beschrieben. Seine bahnbrechende Vorgehensweise hat die Chormusik in den letzten 30 Jahren tief beeinflusst. Layton ist Fellow und Musikdirektor am Trinity College Cambridge, sowie Gründer und Direktor des Chores Polyphony und Musikdirektor der Holst Singers. Vorherige Positionen waren Chefdirigent des Niederländischen Kammerchores, Erster Gastdirigent des Dänischen Nationalen Vokalensembles, Künstlerischer Leiter und Chefdirigent der City of London Sinfonia und Musikdirektor der Temple Church in London.
Layton wird regelmäßig eingeladen, mit den weltweit führenden Chören, Orchestern und Komponisten zu arbeiten.
Seine Interpretationen waren vom Sydney Opera House bis zum Concertgebouw, von Tallinn bis São Paolo zu hören, und seine Aufnahmen haben jeden großen internationalen Aufnahmepreis gewonnen oder Nominierungen dafür erhalten. Er wurde ausgezeichnet mit zwei Gramophone Awards (und weitere zehn Nominierungen), fünf Grammy-Nominierungen, dem Diapason d'Or de l'Année in Frankreich, dem Echo Klassik in Deutschland, dem
spanischen CD-Compact Award und Australiens Limelight Recording of the Year.
Layton ist ständig gefragt, neue Werke der größten etablierten und aufstrebenden Komponisten unserer Zeit aufzuführen. Mit seiner leidenschaftlichen Erforschung neuer Musik hat Layton eine große Auswahl an neuen Chorwerken in Großbritannien und dem Rest der Welt bekannt gemacht, was viele der Werke zum festen Bestandteil des heutigen Chorrepertoires gemacht hat. Zu seinen langjährigen Komponistenpartnerschaften gehören Arvo Pärt und Sir John Tavener; im Baltikum Eriks Ešenvalds, U
ģis Prauliņš und Veljo Tormis; und in den USA Morten Lauridsen und Eric Whitacre, von dessen Musik unter Laytons Leitung zwei Grammy-nominierte Aufnahmen entstanden sind.
Weitere preisgekrönte CDs sind Einspielungen mit Werken von Britten, James MacMillan, Bruckner, Händel (darunter die Auszeichnung “Beste
Messiah Aufnahme” des BBC Music Magazines mit Britten Sinfonia) sowie Bachs Johannespassion, Weihnachtsoratorium und h-Moll-Messe mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment. Laytons Aufnahmen haben regelmäßig neue Wege eingeschlagen und eine neue Klangwelt innerhalb der britischen Chormusik geschaffen.

 

Steinfelder Mittagsgebet
von Montag, 16. Juli, bis Freitag, 20. Juli, 11.30 – 12.00 Uhr

Unter dem Motto „30 Minuten Zeit für Gott – Besinnung und Orgelmeditation“ findet in der Sommerzeit eine Woche lang das „Steinfelder Mittagsgebet“ in der Steinfelder Basilika statt.

Von Montag, 16. Juli, bis Freitag, 20. Juli, besteht, jeweils von 11.30-12.00 Uhr, die Möglichkeit, innezuhalten und auf Gottes Wort zu hören. Zu Texten, die die Steinfelder Pastoralreferentin Alice Toporowsky vorträgt, wird der Steinfelder Basilikaorganist Andreas Warler dazu passende Orgelwerke und Improvisationen spielen.

 

INTERNATIONALER ORGELSOMMER
Sonntag, 22. Juli 2018, 16 Uhr

Programm

Am Sonntag, 22. Juli, wird im Rahmen des „Internationalen Orgelsommers 2018“ der in Japan bekannte blinde Organist Genzoh Takehisa aus Tokio an der historischen König-Orgel konzertieren. Er wird Orgelwerke von Bach, Böhm, Buxtehude, Frescobaldi, Sweelinck und Vivaldi spielen. Begleitet wird Genzoh Takehisa von seiner Studentin, der Organistin und Violinistin Mariko Yamaguchi, mit der er zwei Werke für Orgel und Violine sowie eine Bearbeitung des „Andante con moto“ von Mendelssohn Bartholdys „Italienischer Symphonie“ für Orgel zu vier Händen spielen wird.

Der Eintritt zu den sonntäglichen Vesperkonzerten ist generell frei,
um aber die entstehenden Kosten zu bestreiten wird eine Spende in Höhe von wenigstens 5 Euro erbeten.

Genzoh Takehisa absolvierte die »Tokyo University of the Arts« mit dem Master-Abschluss. Seine Master-Arbeit schrieb er über die musikalische Rhetorik in der Vor-Bach'schen-Musik-Epoche. Er hat ein unglaublich breites Repertoire, das von der mittelalterlichen bis zur zeitgenössischen Musik reicht.
Er hat bereits mehr als 1.000 Konzerte in Japan und anderen Ländern gespielt, darunter mehrere Konzerte auch in Deutschland.
Bemerkenswert ist, dass seine Aufführungen von Buxtehude, Bach und anderen deutschen Komponisten für seine unkonventionellen und doch authentisch akzeptablen Interpretationen sehr hohe internationale Anerkennungen erhalten haben.
Genzoh Takehisa geht darüber hinaus: Seine Kompositionen und Arrangements wurden auf CDs veröffentlicht und erhielten ebenfalls hohe Bewertungen. Neben seinem Musizieren ist er sehr daran interessiert, Tasteninstrumente herzustellen. Im Jahr 1991 wurde Herr Takehisa als einer der Juroren zum internationalen Cembalo-Herstellerwettbewerb in Atlanta, USA, eingeladen. Ebenso war er als Juror bei zahlreichen Musikwettbewerben.
Zusätzlich zu seinem solistischen Musizieren erweitert er seinen musikalischen Horizont immer wieder, was durch seine fortwährenden energischen Aktivitäten zum Ausdruck kommt, insbesondere durch sein Orchester Conversum Musicum seit 2000. Neben öffentlichen Auftritten lehrte er von 1998 bis 2010 an der Ferris University in Yokohama, einer Hochschule für Musik.
Seine jüngsten Soloaktivitäten zogen internationale Aufmerksamkeit auf sich: Er spielt jedes Jahr in europäischen Ländern wie Deutschland, Litauen, Island, Schweden usw. und spielt dort Orgeln, Cembali, Klaviere und andere Musikinstrumente.