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Aktuelles

 

Im Jahresprogramm 2017 finden Sie die aktuellen Termine
der kirchenmusikalischen Veranstaltungen in der Steinfelder Basilika
für das neue Jahr 2017.

Wenn Sie uns bei der Finanzierung der Orgelvespern und Vesperkonzerte unterstützen möchten, finden Sie hier nähere Informationen:
http://www.gdg-steinfeld.de/de/steinfeld/basilika-chor/freundeskreis/

 Meine eigenen Konzerttermine finden Sie hier.

Sechstes Konzert des
INTERNATIONALEN ORGELSOMMERS 2017
Sonntag, 3. September 2017, 16 Uhr
 

PROGRAMM

Das letzte Orgelkonzert im Rahmen des „Internationalen Orgelsommers 2017“ in der Basilika Steinfeld am Sonntag, 3. September, um 16 Uhr wird ausgeführt von Etienne Walhain aus Tournai in Belgien.. Zum ersten Mal gastiert der Titularorganist der Kathedrale Notre Dame in Tournai in Steinfeld. Der internationale Preisträger wird in seinem Steinfelder Konzert Werke von Bach (u.a. Toccata, Adagio und Fuge C-Dur), Mozart, Scarlatti (drei Orgelsonaten) sowie Johannes Brahms zu Gehör bringen. 

Der Eintritt zu den sonntäglichen Vesperkonzerten ist generell frei, um aber die entstehenden Kosten zu bestreiten wird eine Spende in Höhe von wenigstens 5 Euro erbeten. 

Der 1980 geborene Walhain ist in Tournai Titularorganist an der Kathedrale Notre Dame. Seine Ausbildung erhielt er an verschiedenen Hochschulen in Brüssel, Bergen (Mons), Lyon und Luxemburg. Bereits während seiner Studienzeit in erhielt er acht internationale Preise unter anderem auch den ersten Preis für Orgel am Konservatorium von Cambrai (F). Sein Studium am Nationalkonservatorium in Lyon bei Louis Robilliard schloss er mit dem ersten Preis, einem summa cum laude und den persönlichen Glückwünsche der Jury-Mitglieder ab. In Luxemburg besuchte er die Orgel-Klasse von Jean-Jacques Kasel am Conservatoire Supérieure de Musique, welche er als bester abschloss.
Prägend ist für ihn vor allem die Zusammenarbeit mit Jean Guillou, ein nicht nur in Frankreich gefeierter Ausnahme-Künstler des 20. Jahrhunderts. Dieser hat über zehn Jahre Walhains musikalischen Werdegang als Lehrer und Mentor begleitet und dazu beigetragen, dass der junge Künstler heute überall in Europa, USA und Kanada regelmäßig ein großes Publikum begeistert.

  

 

Orgelvesper für Querflöte und Orgel
Sonntag, 17. September 2017, 16 Uhr
 

PROGRAMM

Das Krefelder Musikerehepaar Barbara und Heinz-Peter Kortmann sind am Sonntag, 17. September um 16 Uhr mit ihrem Konzert für Querflöte und Orgel in der Steinfelder Basilika zu Gast.
Sie werden unter dem Motto „Querflöte trifft Orgel“ Werke von Johann Sebastian Bach, Carl Philipp E. Bach, Marais, Telemann und anderen zu Gehör bringen. Hierbei wird neben der großen König-Orgel auch die seit 2005 in der Basilika stehende Chororgel erklingen.
Der Eintritt zu den sonntäglichen Vesperkonzerten ist generell frei, um aber die entstehenden Kosten zu bestreiten wird eine Spende in Höhe von wenigstens 5 Euro erbeten.

Barbara Kortmann studierte im Hauptfach Querflöte an der Folkwang-Hochschule-Essen Abtlg. Duisburg bei Yo Washio. Dort schloss sie 1998 mit der künstlerischen Reifeprüfung ab und setzte anschließend bei Thies Roorda und Rijn de Reede in Amsterdam ihre Studien fort. Meisterkurse bei Paul Meisen, Eckehard Haupt, Peter-Lukas Graf u.a. folgten.
Von 2001-2002 war sie Dozentin für Querflöte an der Musikschule in Neuenkirchen-Vörden. Seit dem Jahr 2002 arbeitet sie als freischaffende Kammermusikerin und Lehrerin für Querflöte in Krefeld und unterrichtete von 2002-2006 an der Musikschule Gaesdonck in Goch. Als erste Flötistin im Rheinischen Oratorienorchester hat Barbara Kortmann bereits viele große Orchesterwerke und Oratorien aufgeführt.
Seit 1993 konzertiert sie mit ihrem Ehemann. Konzertreisen führten sie bereits in viele Städte Deutschlands sowie nach Frankreich, Italien, Dänemark, Norwegen, Großbritannien, Belgien und in die Niederlande. Für die Besetzung Querflöte und Orgel hat sich das Paar im weiterem Umfeld einen Namen gemacht und große Bereiche der Literatur neu entdeckt. Auch viele verschiedene Bearbeitungen für diese Kombination sind dadurch entstanden. Im Jahre 2004 erhielt das Musikerpaar den Publikumspreis für das beste Konzert innerhalb der Hermann-Schroeder-Konzertreihe in Kortrijk (Belgien).
Ein weiterer Schwerpunkt in ihrer Tätigkeit bildet für Barbara Kortmann die Kammermusik in unterschiedlichsten Besetzungen (z.B. Flöte und Harfe, Flöte und Klavier, Flöte und Gesang).  

Heinz-Peter Kortmann studierte katholische Kirchenmusik am St. Gregoriushaus in Aachen und schloss 1993 dort sein Studium mit dem A-Examen ab. Darauf folgte ein Studium im Hauptfach Orgel an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf bei Christof Schoener, wo er 1996 mit Auszeichnung die Reifeprüfung bestand und 1997 sein Konzertexamen erhielt. Im Anschluss setzte er seine Studien in Paris bei Jean-Paul Imbert (französische Orgelsymphonik) und in Utrecht bei Peter van Dijk (alte Musik) fort und besuchte verschiedene Meisterkurse.
Von 1994-2011 war Herr Kortmann Kantor an St. Josef und Maria-Waldrast in Krefeld und künstlerischer Leiter der Konzertreihe. Von 2011 bis Oktober 2016 war Herr Kortmann Koordinationsmusiker in der Großgemeinde St. Christophorus in Krefeld und leitete dort die Kirchenmusik in fünf Kirchen. Im November 2016 wurde er dann an die Gemeinde St. Cyriakus in Hüls berufen, wo er Kantor an einer der größten Gemeinden des Bistums ist.
Mit dem Crescendo Chor Krefeld, den er gegründet hat, führte Kortmann bereits viele große oratorische Werke erfolgreich auf.
1998 gewann Heinz-Peter Kortmann den Publikumspreis und den 3. Preis beim Internationalen Orgelwettbewerb in Nijmegen. Seit 2002 unterrichtet er in der C-Ausbildung der Bischöflichen Kirchenmusikschule in Essen. Diverse CD-Aufnahmen und seine Bearbeitungen verschiedener Werke, die beim Butz-Musikverlag, beim Dohr-Verlag und beim Strube-Verlag verlegt wurden, fanden große Beachtung. Konzerte als Organist und Kammermusiker runden seine Tätigkeit ab und führten ihn bereits in viele Länder Europas. So war er z.B. zu Gast in der Kathedrale in Lausanne, der Kathedrale in Bordeaux, im Dom in Warschau,  in der Michaeliskirche in Hamburg, im Dom in Aachen, in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin, in Notre Dame de Neige in Alpe D'huez (F), in St. Germain-des-Prés in Paris, in der Oude Lutherse Kerk in Amsterdam oder auch in St. Giles in Edinburgh.

 

Orgelvesper
Sonntag, 1. Oktober 2017, 16 Uhr

PROGRAMM

Am Sonntag, 1. Oktober findet um 16 Uhr in der Steinfelder Basilika eine Orgelvesper mit einem der renommiertesten Kenner der alten Musik, dem Organisten und Cembalisten Léon Berben aus Köln, statt.
Er wird Orgelwerke von Sweelinck, Scheidemann, Strungk, Kerll und Johann Sebastian Bach (u.a. Passacaglia c-Moll) zu Gehör bringen.
Der Eintritt zu den sonntäglichen Vesperkonzerten ist generell frei, um aber die entstehenden Kosten zu bestreiten wird eine Spende in Höhe von wenigstens 5 Euro erbeten.
 

Léon Berben darf am Cembalo und an der Orgel als Meister seines Fachs gelten. Darüber hinaus weisen ihn umfassende Kenntnisse in Musikgeschichte und historischer Aufführungspraxis als einen der führenden Köpfe seiner Generation der »Alten Musik«-Szene aus. Sein Repertoire umfasst Clavierwerke zwischen 1550 und 1790. Ferner schrieb er als Co-Autor für die Enzyklopädie Die Musik in Geschichte und Gegenwart.
Intensives Quellenstudium und stete Forschungsarbeit verleihen der Interpretationskunst von Léon Berben einen besonderen Rang. Seine Solo-CD-Aufnahmen auf historischen Orgeln und Cembali wurden von der Fachpresse hoch gelobt und mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem »Diapason d’Or«, dem »Choc« von Le Monde de la Musique und dem Vierteljahrespreis der deutschen Schallplattenkritik.
Léon Berben wurde 1970 in Heerlen (Niederlande) geboren und lebt in Köln. Er studierte Orgel und Cembalo in Amsterdam und Den Haag als letzter Schüler von Gustav Leonhardt wie auch bei Rienk Jiskoot, Ton Koopman und Tini Mathot, und schloss sein Studium mit dem Solistendiplom ab.
Er ist Titular-Organist verbunden an der historischen Orgel der St.-Andreas Kirche in Ostönnen – nach derzeitigem Forschungsstand eine der ältesten spielbaren Orgeln der Welt (c.1410/1721) – und betreut in dieser Funktion die dortige Konzertreihe mit.
Seit 2000 war Léon Berben als Cembalist bei Musica Antiqua Köln (Reinhard Goebel) tätig. In dieser Eigenschaft gastierte er in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien und spielte zahlreiche CDs für Deutsche Grammophon/Archiv Produktion ein. Seit der Auflösung des Ensembles Ende 2006 verfolgt er eine ausgedehnte Solo-Karriere, die ihn auf renommierte internationale Festivals führte wie z.B. Klavier Festival Ruhr, Internationaal orgelfestival Haarlem, Schleswig Holstein Musik Festival, Bodensee Musikfestival, Festival oude muziek Utrecht, Rheingau Musikfestival, Bach Festival Montréal, Festival de Saintes, Lucerne Festival, Festival de Música Antiga de Barcelona.

Zu seinen Kammermusikpartnern gehört u.a. Concerto Melante, ein Ensemble der Berliner Philharmoniker.

 

Kleines Orgelkonzert
Donnerstag, 12. Oktober 2017, 20 Uhr

Am Donnerstag, 12. Oktober 2017, findet um 20 Uhr in der Steinfelder Basilika das nächste „Kleine Orgelkonzert“ mit dem Steinfelder Basilikaorganisten Andreas Warler statt.
Die "Kleinen Orgelkonzerte" finden, anders als die großen Orgelvespern, abends um 20 Uhr an unterschiedlichen Wochentagen auf das Jahr verteilt statt. Für den Organisten an der Basilika sind sie Gelegenheit, kleine, fast vergessene Schätze der Orgelmusik genauso aufzuführen wie die berühmteren Werke. Eine ausführliche inhaltliche Einführung ist Bestandteil des Programms. Sofern die Besucherzahlen es zulassen, gibt es während des Konzertes die Möglichkeit, das Spiel des Organisten von der Empore der Basilika zu verfolgen.

Der Eintritt ist frei(willig). 

 

 

Orgelvesper
Sonntag, 15. Oktober 2017, 16 Uhr

PROGRAMM

 Am Sonntag, 15. Oktober 2017 findet um 16 Uhr in der Steinfelder Basilika eine Orgelvesper mit dem Organisten und Kantor am Dom zu Wesel, Herrn Ansgar Schlei, statt. Er springt für Dr. Gerlings aus Dorsten ein, der sein Kommen leider absagen musste.
Ansgar Schlei spielt nicht zum ersten Mal in Steinfeld und ist somit mit der historischen König-Orgel sehr vertraut. In seiner Orgelvesper wird er Werke französischer und deutscher Komponisten der Barockzeit spielen: von Marchand, de Grigny, Buxtehude,Muffat und Scheidemann.
Der Eintritt zu den sonntäglichen Vesperkonzerten ist generell frei, um aber die entstehenden Kosten zu bestreiten wird eine Spende in Höhe von wenigstens 5 Euro erbeten. 

Ansgar Schlei studierte evangelische Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater Hannover (A-Examen 2005).
Ergänzende Orgelstudien absolvierte er bislang bei Bine Katrine Bryndorf, Carlo Hommel, Ton Koopman, Michael Radulescu, Reinhold Richter und Harald Vogel.
Zudem Studium der Rechtswissenschaften in Göttingen, Hagen und Köln.
Nach seinem Wirken als Kirchenmusiker in Springe/Deister und Hannover war Ansgar Schlei zeitweise Organist im Christus-Pavillon auf der Weltausstellung EXPO in Hannover; 2001-2006 war er Kantor an der Ev.-luth. Petri-Pauli-Kirchengemeinde Bad Münder am Deister.
2006 folgte Ansgar Schlei dem Ruf an den Willibrordi-Dom nach Wesel, wo er seitdem als Kantor tätig ist. Darüber hinaus ist er Kreiskantor im Kirchenkreis Wesel der Evangelischen Kirche im Rheinland. In dieser Funktion ist er zudem Leiter eines Ausbildungskurses für nebenamtliche Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker in der Region Niederrhein sowie Dozent für Orgelspiel in den landeskirchlichen Ausbildungskursen. Er ist zugleich Mitglied im Prüfungsausschuss Kirchenmusik der Evangelischen Kirche im Rheinland.
Seine Konzerte führen ihn durch ganz Deutschland und ins benachbarte Ausland.
In den vergangenen Jahren führte Ansgar Schlei mehrfach das gesamte Orgelwerk Dieterich Buxtehudes auf, ebenso erfolgten Gesamtaufführungen der Orgelwerke von Vincent Lübeck, Nicolaus Bruhns und Felix Mendelssohn Bartholdy. Im Willibrordi-Dom zu Wesel interpretierte er das gesamte Orgelwerk Johann Sebastian Bachs. Mehrere CD-Produktionen dokumentieren seine umfangreiche künstlerische Tätigkeit.

  

Orgelvesper
Sonntag, 29. Oktober 2017, 16 Uhr

PROGRAMM

Am Sonntag, 29. Oktober 2017 findet um 16 Uhr in der Steinfelder Basilika eine Orgelvesper mit Christoph Bartusek, dem Organisten an der Rheinberger St.-Peter-Kirche statt.
Er wird an der historischen König-Orgel Werke von Bruhns, Altnikol, Clérambault, Bach und Rheinberger spielen.
Der Eintritt zu den sonntäglichen Vesperkonzerten ist generell frei, um aber die entstehenden Kosten zu bestreiten wird eine Spende in Höhe von wenigstens 5 Euro erbeten.

Christoph Bartusek  wurde 1975 in Rheinberg geboren und wuchs am linken Niederrhein auf. Nach Schule und Zivildienst folgten die Studien Lehramt Musik (Sek II/I) und Kirchenmusik an der Folkwang-Hochschule in Essen sowie Germanistik und Pädagogik an der Universität Essen. Seine Lehrer im Fach Orgel waren Prof. Sieglinde Ahrens, Hans-Eberhard Ross und Frank Volke, im Fach Chor- und Orchesterleitung (als künstlerisches Vertiefungsfach) Prof. Ralf Otto und Prof. Guido Knüsel. Weiterführende Studien u.a. bei Prof. Edgar Krapp (München), Thierry Mechler (Lyon/Köln), Prof. Günther Kaunzinger (Würzburg), Prof. Philippe Lefebvre (Paris) und Ansgar Wallenhorst (Ratingen).
Berufliche Stationen waren u.a. St. Paulus in Voerde und St. Paulus in Recklinghausen (an der denkmalgeschützten Breil-Orgel von 1930 mit heute fünf Manualen und 71 Registern). Während eines Theologie-Studiums in Münster wirkte er ab 2006 in der dortigen Dommusik mit.
2012 kehrte er an seinen Geburtsort als Kirchenmusiker an St. Peter zurück. Neben der umfangreichen Chorarbeit betreut er dort als künstlerischer Leiter die Konzertreihe »Rheinberger Abendmusik«.